Russische Luftangriffe gegen die Ukraine April 2025

Die russischen Terrorangriffe immer wieder auch gegen die Zivilbevölkerung laufen ständig weiter, werden hierzulande aber kaum noch wahrgenommen. Bei den Ostermärschen der „Friedens“bewegung Proteste dagegen? Nicht zu hören.

Russische Luftangriffe gegen die Ukraine April 2025 (Zusammengestellt von W. Nachtwei aus ZDF Liveblog, FAZ, SZ, taz), vgl. auch www.facebook.com/winfried.nachtwei

27.04.2025: Ukrainische Luftwaffe: 500 Rinder sterben bei Drohnenangriff

Die Ukraine ist in der Nacht zum Sonntag nach Angaben der ukrainischen Luftwaffe von 149 russischen Drohnen angegriffen worden. In der östlichen Region Dnipropetrowsk sei ein Mann in Pawlohrad getötet worden, teilt Gouverneur Serhij Lysak mit. Ein 14-jähriges Mädchen sei verletzt worden. Bei einem Drohnenangriff auf einen landwirtschaftlichen Betrieb seien zudem 500 Rinder getötet worden.

26.04.2025: Militärgouverneur: Drohne trifft Wohnhaus in Ukraine – ein Toter

Bei einem Drohnenangriff auf ein neunstöckiges Wohnhaus in der Stadt Kamjanske in der ukrainischen Region Dnipropetrowsk ist ein Mensch gestorben. Vier weitere seien bei dem Angriff in der Nacht verletzt worden, darunter ein 11-jähriges Mädchen, teilte der Militärgouverneur der Region, Serhij Lyssak, auf Telegram mit. Wohnungen hätten gebrannt, außerdem seien Autos beschädigt worden. Auch in anderen Gebieten gab es demnach Verletzte und Schäden durch russische Drohnenangriffe. Zuvor hatte es am Freitagabend nach Lyssaks Angaben auch einen Angriff auf die Stadt Nikopol gegeben, die sich in der Nähe der Frontlinie befindet. Ein 46-jähriger Mann starb demnach an Verletzungen.

25.04.: Ukraine: Drei Tote bei russischem Angriff

Bei neuen russischen Angriffen sind im Südosten der Ukraine nach örtlichen Angaben drei Menschen getötet worden. Eine Drohne habe in der Nacht ein Wohngebäude in Pawlohrad in der Region Dnipropetrowsk getroffen, schrieb Verwaltungschef Serhij Lyssak auf Telegram. Demnach waren ein Kind und eine 76 Jahre alte Frau unter den Toten, zehn weitere Menschen wurden verletzt. Nach Angaben der ukrainischen Luftwaffe feuerte die russische Armee in der Nacht 103 Drohnen vom Typ Schahed sowie Täuschungsdrohnen auf fünf Regionen ab. Aus den Gebieten Charkiw und Sumy im Nordosten des Landes meldeten Behörden Schäden an der zivilen Infrastruktur, jedoch keine Opfer.

25.04.: Ukraine: Russland hat mit 103 Drohnen angegriffen

Die russischen Streitkräfte haben nach Angaben der ukrainischen Luftwaffe in der Nacht mit 103 Drohnen angegriffen. Flugabwehreinheiten hätten 41 Drohnen abgeschossen, weitere 40 Drohnen seien durch elektronische Störmanöver umgeleitet worden, teilt die Luftwaffe auf Telegram mit. In den Regionen Charkiw, Sumy, Tscherkassy, Donezk und Dnipropetrowsk seien durch die Angriffe Schäden entstanden.

24.04.: Zahl der Toten nach Angriff auf Kiew steigt

In der ukrainischen Hauptstadt Kiew ist die Zahl der Todesopfer nach einem kombinierten russischen Raketen- und Drohnenangriff auf mindestens zwölf gestiegen. Mehr als 90 Menschen seien verletzt worden, teilte die Militärverwaltung mit. Unter den Verletzten sind nach Angaben von Bürgermeister Vitali Klitschko auch sechs Kinder. Weitere Opfer werden unter den Trümmern vermutet, denn auch in den Morgenstunden sind die Bergungs- und Rettungsarbeiten bislang nicht beendet.

23.04.: Kiew: Russische Drohnenattacke auf Bus – Tote und Verletzte

In der ukrainischen Industrieregion Dnipropetrowsk sind nach Behördenangaben mindestens neun Menschen durch eine Drohnenattacke auf einen Bus ums Leben gekommen. Zudem gebe es 30 Verletzte, schreibt der Militärgouverneur der Region Serhij Lyssak auf Telegram. Das russische Militär habe in der Stadt Marhanez auf einen Betriebsbus geschossen. Die Zahl der Toten und Verletzten könnte seinen Angaben nach weiter steigen. Marhanez liegt nicht weit von der Frontlinie entfernt am Fluss Dnipro, dort wo sich bis zur Zerstörung des Damms 2023 der Stausee Kachowka befand.

22.04.: Russland wirft Gleitbomben auf Saporischschja

Russland hat die südukrainische Region Saporischschja am Dienstag mit zwei schweren Gleitbomben attackiert. Eine 69-jährige Frau sei getötet worden, 22 weitere Menschen seien verletzt worden, erklärte Regionalgouverneur Ivan Fedorow.

22.04.: Ukraine meldet Verletzte in Odessa nach Drohnen-Angriff

Eine nächtliche Drohnen-Attacke auf die Hafenstadt Odessa hat ukrainischen Behörden zufolge drei Menschen verletzt. Mehrere Wohnungen seien beschädigt.

18.04.: Charkiws Bürgermeister: Ein Toter und über 50 Verletzte bei Angriff

Bei einem russischen Angriff mit drei Iskander-Marschflugkörpern auf die Stadt Charkiw im Nordosten der Ukraine sind nach Angaben des Bürgermeisters Ihor Terechow ein Mensch getötet und mehr als 50 verletzt worden. Ein mit Streumunition bestücktes Geschoss explodierte in der Luft zwischen zwei Wohnhochhäusern. Durch den Angriff am Karfrei-tagmorgen seien nach vorläufigen Informationen 15 Wohngebäude beschädigt worden.

18.04.2025, 06:45 Uhr: Russische Angriffe auf Sumy und Charkiw

Bei einem russischen Drohnenangriff in der ukrainischen Großstadt Sumy ist nach Angaben der Behörden ein Gebäude getroffen worden. Ein Mensch sei ums Leben gekommen, zudem gebe es einen Verletzten. In einem dicht besiedelten Gebiet der ostukrainischen Großstadt Charkiw schlug nach ukrainischen Angaben eine Rakete ein. Der regionale Militärverwalter Oleh Sinegubow berichtete auf Telegram, das Geschoss habe ein mehrstöckiges Wohngebäude getroffen. Nach vorläufigen Informationen seien 20 Menschen verletzt worden.

17.04.2025, 09:02 Uhr: Weitere Details zu jüngstem Drohnenangriff auf Dnipro

Nach dem nächtlichen Drohnenangriff auf die Stadt Dnipro im Südosten der Ukraine gibt es neue Details. Drei Menschen seien getötet worden, darunter ein Kind, bestätigt nun auch der Gouverneur der Region Dnipropetrowsk, Serhij Lyssak, auf Telegram. 30 Menschen seien verletzt worden, darunter fünf Kinder. Sechzehn Menschen würden im Krankenhaus behandelt. Der Angriff habe mehrere Brände ausgelöst. Der Bürgermeister von Dnipro, Borys Filatow, teilt mit, ein Angriff habe sich in einem Umkreis von 100 Metern um die Gemeindeverwaltung ereignet. Mindestens 15 Wohnhäuser seien beschädigt worden, darunter ein Studentenwohnheim, eine Bildungseinrichtung und eine Lebensmittelfabrik.

13.04.: Russischer Raketenangriff auf Sumy (Nordosten, 30 km von russischer Grenze entfernt). Zwei ballistische Raketen zerstörten das Kongresszentrum der Staatlichen Universität Sumy und ein weiteres Uni-Gebäude am Morgen des Palmsonntag, als viele Menschen unterwegs waren. 35 Zivilisten, darunter zwei Kinder wurden getötet, 120 verletzt. Getroffen wurde auch der Raum des Kindertheaters „Njankiny“. 40 Minuten später sollte dort eine Kindervorstellung beginnen sollen. (Artikel von Anna Klochko in der taz 19.04.,  https://taz.de/Krieg-in-der-Ukraine/!6079427/ )     (…)

07.04.: Kiew bringt Raketenschlag gegen Kinder vor UN-Sicherheitsrat

Nach dem Tod von neun Kindern und Jugendlichen bei einem russischen Raketenschlag gegen die ukrainische Industriestadt Krywyj Rih am 04.04. hat Kiew dazu für diesen Dienstag eine Dringlichkeitssitzung vor dem UN-Sicherheitsrat initiiert. Es sei die größte Zahl an Kindern, die bei einem einzelnen Schlag seit Kriegsbeginn 2022 getötet wurde, teilte der ukrainische Außenminister Andrij Sybiha auf der Plattform X mit.   Er warf Russland vor, einen Sprengkopf mit Streumunition eingesetzt zu haben, um eine möglichst hohe Opferzahl auf einem Spielplatz zu erreichen. Bei dem Raketenschlag vom Freitag und seinen Folgen starben 20 Menschen, darunter 9 Kinder und Jugendliche.

 

 

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