Bundesweit an über 100 Orten wieder Demonstrationen. Seit 1965 hatte ich immer wieder mit der Streitfrage der Wehrform zu tun, praktisch + politisch.
Zweite Schüler-Demo gegen „Wehrpflicht und alle Zwangsdienste“ am 5. März in Münster: Ohne Rücksicht auf die aktuelle Bedrohungslage Winfried Nachtwei1 (März 2026)
Vor 60 Jahren leistete ich meinen Wehrdienst u.a. in Rheine. Vor 30 Jahren brachte ich als Mitglied des Bundestages und Verteidigungsausschusses federführend für meine Fraktion einen Antrag zur Abschaffung der Wehrpflicht in den Bundestag ein, der von Union, FDP und SPD geschlossen abgelehnt wurde. Vor vier Jahren war mit dem russischen Großangriff auf die Ukraine und dem ersten zwischenstaatlichen Krieg in Europa seit 1945 unübersehbar, dass sich die Sicherheitslage in Europa fundamental geändert hatte. Gegenüber einem revisionistischen und imperialistischen Russland wurde die Wiederherstellung von Verteidigungsfähigkeit und gesamtgesellschaftlicher Resilienz als Voraussetzung einer glaubwürdigen Abschreckung zur Friedenssicherung in Europa unumgänglich. Neben der materiellen Voll- und Nachrüstung der Bundeswehr stand nun auch ihre personelle Verstärkung auf der Tagesordnung – und damit das Thema Wehrform, „Neuer Wehrdienst“, „Bedarfswehrpflicht“.
Vor diesem Hintergrund war ich an den bundesweiten Schüler-Demonstrationen gegen „Wehr-pflicht und alle Zwangsdienste“ am 5. Dezember 2025 und jetzt am 5. März 2026 besonders interessiert. In Münster besuchte ich beide Demonstrationen. (Zur ersten mein Bericht unter https://domainhafen.org/category/friedens-sicherheitspolitik/ )
Im Dezember 2025 versammelten sich bei Schmuddelwetter über 300 Schüler:innen am Servatiiplatz und zogen durch die Altstadt vorbei am Schlaun-Gymnasium, der Gesamtschule Münster-Mitte, dem Paulinum zum Domplatz. Am 5. März 2026 versammelten sich in Münster um 10.00 Uhr bei strahlendem Frühlingswetter in der Stubengasse rund 200 Jugendliche und zogen anschließend auf derselben Strecke wie im Dezember durch die Stadt. Angemeldet waren 1.000 Teilnehmer:innen. Aufgerufen hatten die „Zukunftsmacher Münster – Offenes SchülerInnentreffen in Münster gegen Bildungsunterfinanzierung, Wehrpflicht und Faschismus“ ( https://www.instagram.com/zukunftsmacher_muenster/ ), auch die SDAJ Münster, die zum „Schulstreik“ eine Aktionswoche organisiert hatte mit Streikcafe, Workshop zu „Aktiv an der Schule“ und Zukunftsmacher Treffen zur Auswertung Schulstreik. Bundesweit aufgerufen haben das Bündnis „Schulstreik gegen die Wehrpflicht“ https://schulstreikgegenwehrpflicht.com/ , die Linksjugend_solid (Linke), die SDAJ (Sozialistische Deutsche Arbeiterjugend/DKP, https://www.sdaj.org/nein-zur-wehrpflicht/ ), das Netzwerk Friedens-kooperative, verdi Jugend SAT (Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen), die Junge GEW, die GEW-Landesverbände Hessen, Niedersachsen, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Bayern, Berlin ( https://www.gew-berlin.de/presse/detailseite/gew-berlin-unterstuetzt-schulstreik-gegen-wehrpflicht-am-5-maerz-2026 ), Grüne Jugend NRW.
An 130 Orten bundesweit sollen Aktionen stattgefunden haben. Lt. WDR (05.03.) kamen in NRW in Düsseldorf etwas über 100 (im Dezember gut 300), in Dortmund rund 600 (fast 1.000), in Aachen + Bonn je 200 zusammen. Der propagierte „Schulstreik“ am 5. März wurde mit diesen Teilnehmerzahlen (in Münster fast 19.000 Schüler:innen oberhalb der Grundschulen) offenbar nur minimal realisiert.
Der AUFRUF „Wir sagen NEIN zur Wehrpflicht! NEIN zu allen Zwangsdiensten!
Die Wehrpflicht soll wieder eingeführt werden. Zunächst als „freiwilliger Wehrdienst“, doch schon jetzt steht fest: Wenn sich nicht genug von uns melden, soll erst das Los entscheiden und dann kommt die Pflicht für alle. Es heißt, wir sollen für Deutschland Krieg führen können. Doch was ist eigentlich mit unserem Recht in Frieden zu leben und selbst zu entscheiden, wie wir unser Leben führen wollen? Was ist mit Artikel 4 Absatz 3 des Grundgesetzes, nach welchem niemand zum Dienst an der Waffe gezwungen werden darf? Wir wollen nicht ein halbes Jahr unseres Lebens in Kasernen eingesperrt sein, zu Drill und Gehorsam erzogen werden und töten lernen. Krieg ist keine Zukunftsperspektive und zerstört unsere Lebensgrundlage.“
Demo-Parolen auf einem Handzettel ohne Absender (im Dezember von der SDAJ), die während des ganzen Zuges kräftig angestimmt und mitgerufen werden:
„Ausbildungsplätze statt Kriegseinsätze!
(Ich sag Wehrpflicht, ihr sagt Nein) Wehrpflicht – Nein! – Wehrpflicht – Nein! – Wehrpflicht, Wehrpflicht, Wehrpflicht – Nein, Nein, Nein!
Bundeswehr raus aus der Schule!
Bei der Rüstung sind sie fix – für die Bildung tun sie nichts! (wie 2025)
Kein Zwang, keine Pflicht! – Unser Leben kriegt ihr nicht!
Kein Mensch, kein Cent der Bundeswehr!
Leute, lasst uns nicht allein, setzt euch gegen Wehrpflicht ein!
Gegen Wehrpflicht, gegen Krieg – streiken bis der Frieden siegt! (wie 2025)
Wir wollen nicht zur Bundeswehr! Lieber Zukunft statt Gewehr!
Hoch mit der Bildung, runter mit der Rüstung! (wie 2025)
Nie! Nie! Nie wieder Wehrpflicht! (wie 2025)
Eure Kriege – Ohne Uns!
Wir sind hier, wir sind laut, weil man uns die Zukunft klaut! (wie 2025)
Streik in der Schule, Uni und Betrieb – das ist unsre Antwort auf eure Politik! (wie 2025)
Ohne Streik wird nix verändern!
Panzer, Waffen, Bundeswehr? Schaffen keinen Frieden her!
Noch mehr Rüstung, noch mehr Waffen – werden keinen Frieden schaffen! (wie 2025)
Deutsche Waffen, deutsches Geld, morden mit in aller Welt!
Die Reichen wollen Krieg – die Jugend eine Zukunft!
Flinat*s kämpfen gegen Krieg, überall, bis der Frieden siegt!“ (Anm.: gemeint sind wahrscheinlich Flinta*s)
Der Lautsprecherwagen mit DKP-Aufkleber wird von Ansgar Schmidt gefahren. Er ist mir als DKP-Aktivist mindestens seit den 90er Jahren bekannt und aktuell Kontaktperson der DKP Münster.2
Einige Aussagen von Redner:innen
Zuerst redet Timo von den „Zukunftsmachern“: für die Rechte von Schülern und Jugendlichen, Protest gegen die Vernachlässigung der Schulen; für die endgültige Abschaffung der Wehrpflicht. In mehr als 120 Städten gebe es Streikkomitees, eines auch im Annette-Gymnasium. Es folgt ein Mitglied dieses Streikkomitees. Eine Umfrage unter Schülervertretern ergab: „Wir wollen keine Wehrpflicht! Wir haben Plakate aufgehängt. Schulen fallen zusammen, da läuft das Fass über. Prioritäten werden falsch gesetzt. Wir wollen selbstbestimmt und in Frieden leben, keine Zerstörung der Zukunft. 400 Mrd. für Bildung und Soziales statt für Waffen und Raketen.“
Claudia von den „Eltern gegen Wehrpflicht“, mehrfache Mutter und Großmutter, fordert die Jugendlichen auf, ihre Eltern und Großeltern zu Briefen gegen die Wehrpflicht zu veranlassen.
Ein Mitglied der verdi-Jugend Münster: Über unsere Zukunft wird ohne uns entschieden. In wessen Interesse? Im Interesse der Auszubildenden? Fortschritt gebe es nicht durch Gehorsam, sondern durch gemeinsames Handeln. Mit Zwangsdiensten würden Personalmängel kaschiert.
Bei der zweiten Kundgebung an der Frauenstraße der fünfte Redner: Demnächst gehe jeder zweite Euro des Bundeshaushaltes in die Rüstung. Es gebe keinen Hinweis auf einen Angriff Russlands auf die NATO. Der Konflikt mit Russland sei durch die NATO-Osterweiterung und die militärische Absicherung der westlichen Vormachtstellung entstanden. Der Krieg gegen den Iran diene der Eroberung der Ölvorkommen. Die Geschichte zeige, dass Regimechange von außen immer scheitere. Krieg sei die logische Konsequenz der Konkurrenz großer Konzerne. Vorbild seien die Revolutionen nach dem Ersten Weltkrieg. „Wir müssen es eher schaffen.“ „Wir führen eure Kriege nicht! Für bundeswehrfreie Schulen!“
Gespräche und Auseinandersetzung am Rande
Heute wechsele ich in meinen früheren Demo-Modus, spreche einzelne Demo-Teilnehmer:innen an und stelle Fragen: „Sie wollen selbstbestimmt und in Frieden leben – völlig richtig. Aber sehen Sie nicht, dass unsere Selbstbestimmung und Frieden seit einigen Jahren massiv bedroht sind?“ Ein Redner stimmt dem zu. Aber heute gehe es nur um die Selbstbestimmung der Jugendlichen. Mehrere bestreiten eine Bedrohung aus Russland, einer behauptet, Deutschland sei genauso schlimm wie Russland und verweist auf Rüstungsexporte, den Gazakrieg. Ich spreche die Flut der hybriden Angriffe an. Antwort: „Alle machen Propaganda!“ Schülerinnen halten ein Transparent der SDAJ Münster („Wehr dich gegen Wehrpflicht, Krieg und Kapitalismus!“ mit rotem Keil in das NATO-Symbol). Ich: „Sie rufen Hoch die internationale Solidarität! Gut! Aber warum kein Wort zu Jugendlichen in Osteuropa, zu den täglichen Opfern der russischen Luftangriffe?“ Schweigen, Abwenden. „Sie sind für Frieden, ich auch. Warum schweigen Sie zum Angriffskrieg gegen die Ukraine?“ Mehrfach Reaktionen, als hätte das nichts mit dem Thema Wehrpflicht zu tun. Einzelnen älteren Jugendlichen werfe ich vor, ihre Demo für Frieden werde völlig unglaubwürdig, wenn sie zum russischen Angriffskrieg und seinen Opfern schweigen. Zwei Wortwechsel breche ich ab. Habe den Eindruck von Querdenkern von links
Mehrfach werde ich gefragt, wofür ich mir Notizen mache. Ich antworte, dass ich seit langem mit der Wehrpflicht zu tun hätte und über viele Jahre im Bundestag für die Aussetzung der Wehrpflicht geworben hätte. Seit dem Großangriff auf die Ukraine hätte ich aber einsehen müssen, dass sich die Sicherheitslage grundlegend verschlechtert habe, dass die Wiederherstellung von Verteidigungsfähigkeit für eine Friedenssicherung durch glaubwürdige Abschreckung unverzichtbar sei. Drei Schüler beobachten die Demo vom Rand aus und fragen mich nach meiner Meinung. Ich erläutere die Notwendigkeit des „Neuen Wehrdienstes“ und meine Kritik an der sicherheitspolitischen Ignoranz und friedenspolitischen Unglaubwürdigkeit der Demo. Sie stimmen voll zu.
Abstecher zu wirksamer Friedensarbeit
An der Frauenstraße verlasse ich den Demo-Zug, um nach Köln zum 30-jährigen Jubiläum von ProPeace (ehemals Forum Ziviler Friedensdienst) im voll besetzten VHS-Forum zu fahren. Von ProPeace entsandte Friedensfachkräfte unterstützen in 13 Ländern Europas, dem Nahen Osten und Südostasien zivilgesellschaftliche Akteure, die sich in Konflikten für Frieden und Gewaltfreiheit einsetzen. Angela Staraovoytova, Projektleiterin des Empathy Ukraine Network und Chen Alon, Mitbegründer der israelisch-palästinensischen Combatans for Peace berichten sehr anschaulich, offen, bewegend und überzeugend von einen Friedensarbeit von unten, die es schafft, Menschen und ihren Zusammenhalt unter kriegerischen und gewaltträchtigen Bedingungen zu stärken. Eine Graswurzelarbeit, die ganz und gar nicht überholt ist, sondern die von strategischer Bedeutung ist! (Ich bin Mitglied des ForumZFD / ProPeace seit Anbeginn und habe zum Aufbau des ZFD als Bundestagsabgeordneter beigetragen.)
Kommentar
Gegen den „Neuen Wehrdienst“, eine mögliche Wehrpflicht und andere Pflichtdienste zu demonstrieren, ist selbstverständlich legitim. Der Vorwurf, dass hierüber über die Köpfe der betroffenen jungen Erwachsenen und ohne einen Dialog mit ihnen entschieden werde, ist berechtigt. Überfällig und nicht zu spät ist es, diesen Dialog breit aufzunehmen. Zu begrüßen ist auch, dass sich Jugendliche zu diesem wichtigen und strittigen Thema äußern und engagieren.
Im Hinblick auf eine verantwortliche Demokratie-, Friedens- und Sicherheitspolitik habe ich aber erhebliche inhaltliche Kritik an den Forderungen der Schüler-Demo und der dabei zum Ausdruck kommenden Realitätswahrnehmung.
Bei den Reden und Parolen fällt die Verabsolutierung der eigenen Freiheit und Selbstbestimmung auf. Gesellschaftliche Verantwortung und Verpflichtungen der Bürgerinnen und Bürger scheinen keine Rolle zu spielen. Dass der demokratische Rechtsstaat in der Schutzverantwortung für seine Bürger:innen vor Gewalt auch von außen steht (Art. 87a und 24 Grundgesetz), wird ignoriert.
Die politische Begründung des Neuen Wehrdienstes und einer möglichen Bedarfswehrpflicht, nämlich die reale Bedrohung des demokratischen Europas, von Selbstbestimmung und Frieden durch die aggressive russische Politik, wird weitgehend ausgeblendet. Oder von einzelnen Parolen und Rednern ausdrücklich geleugnet und unterstellt, dass die deutschen Politik und die NATO die eigentlichen Kriegstreiber zu seien.
Wie bei anderen bundesweiten Demonstrationen der organisierten Friedensbewegung (z.B. am 3. Oktober 2025) wird auch bei den Schüler-Demos im Dezember wie März der russische Angriffskrieg mit seinen systematischen Kriegsverbrechen an der Zivilbevölkerung verschwiegen. Im kältesten Winter seit vielen Jahren zerstörte Russland in den letzten Monaten immer mehr die ukrainische Energieversorgung. Das traf vor allem die Alten, Bettlägerigen, Eltern mit Kleinkindern, die Schwächsten. Kein Wort dazu, kein Protest, kein Mitgefühl. Für eine Demo, die sich als Teil einer Friedensbewegung versteht und „Hoch die internationale Solidarität ruft, ist das ein Offenbarungseid.
Insgesamt fällt mir als früherem Intensivdemonstrant auf, dass die Demo und die Reden von Parolen dominiert waren, auf Argumentation weitestgehend verzichteten, viel mit Zerr- und Feindbildern hantierten und nichts an Dialogbereitschaft zeigten, deren Fehlen bei der Politik kritisiert wurde.
Beispielhafter Dialog
Nach der ersten Münsteraner Schüler-Demo im Dezember lud Pjer Biederstädt, Lokalredakteur der Westfälischen Nachrichten, die Schülerin Maya vom Pascal-Gymnasium, den Schüler Mattia vom Kant.Gymnasium, den ehemaligen Bundeswehroffizier und SPD-Landtagsabgeordneten Thomas Marquardt und mich zu einem Redaktionsgespräch zum Wehrdienstgesetz und anderen Pflichtdiensten ein. Das kontroverse Gespräch offenbarte unterschiedliche Perspektiven und Positionen, war sachlich, dialogisch, ohne jede Rechthaberei und lehrreich – und machte allen Beteiligten Spaß. Zu dem WN-Talk erschien am 14. Februar in der Printausgabe der WN ein großer Artikel von Pjer Biederstädt unter dem Titel Redaktionsgespräch zum Wehrdienstgesetz – „Es geht darum, Krieg zu verhindern“.( https://www.wn.de/muenster/wehrdienstgesetz-debatte-generationen-muenster-3483123?pid=true&ueg=default ). In voller Länge (50 Min.) das Gespräch auf https://www.youtube.com/watch?v=yO1Ulk9XCZQ . Mein Post am 15.02. auf www.facebook.com/winfried.nachtwei :
Zur Demo „Nie wieder kriegstüchtig“ am 3.10.2025: „Glaubwürdig friedensunfähig!“ Bericht und Kommentar zur Demo; Kommentar zum Aufruf zum 3.10.: „Empathielos gegenüber Ange-griffenen, kein Wort zu Angriffskriegern, mit alten Parolen gegen wehrhaften Frieden“, alles auf https://domainhafen.org/category/friedens-sicherheitspolitik/page/2/
1Mitglied im Beirat Zivile Krisenprävention + Friedensförderung der Bundesregierung, im Beirat Innere Führung des Verteidigungsministers, im Präsidium der Dt. Gesellschaft für die Vereinten Nationen, im Vorstand von „Gegen Vergessen – Für Demokratie“. Vormals MdB 1994-2009, (sicherheits- und abrüstungspolitischer Sprecher von Bündnis 90/Die Grünen), Aktivist der Friedensbewegung der 1980er und 90er Jahre, Lehrer für Geschichte + Sozialwissenschaften, in 1970er Jahren antikoloniale Solidaritätsbewegung, 1965-67 Wehrdienst
2 Im April 2022 war A. Schmidt presserechtlich Verantwortlicher für das DKP-Flugblatt „Nein zum Krieg“. Darin wird sich in viereinhalb Zeilen nur minimal vom „russischen Einmarsch“ distanziert („Dieser Krieg hätte nicht begonnen werden dürfen“), um danach nur noch die NATO, EU und Deutschland als „Kriegs-trommler“ zu verurteilen, die ein „nie dagewesenes „Kriegsprogramm“ gestartet hätten. Gefordert werden Verhandlungen, die „Anerkennung der Volksrepubliken und des Status der Krim“, die Neutralität der Ukraine, Beendigung ihrer „Hochrüstung“, statt „Einkreisung“ Russlands durch die NATO ein „Roll-Back der NATO-Osterweiterung“, „Rücknahme der Sanktionen gegen Russland – Energiepreisstopp jetzt“, „Stopp der Waffenlieferungen in die Ukraine“, „kein Sondervermögen für die Bundeswehr!“, „Deutschland raus aus der NATO – NATO raus aus Deutschland!“