Feierstunde zum Tag des Peacekeeping 2026: Praktisch + vorbildlich in internationalen Friedenseinsätzen

Ehrung von Peacekeeperinnen + Peacekeepern in Zivil, in Polizei- + Militäruniform durch die entsendenden Ministerien.

Feierstunde zum Tag des Peacekeeping 2026: Praktisch & vorbildlich in internationalen Friedenseinsätzen

Winfried Nachtwei (Juni 2026) (Fotos auf www.facebook.com/winfried.nachtwei + Linkedin )

Der Tag des Peacekeeping wird seit 2013 jährlich in Berlin begangen, um die Arbeit und Leistungen der Frauen und Männer sichtbar zu machen und zu ehren, die im Auftrag der Bundesregierung in internationalen Missionen und Friedenseinsätzen in Krisenländern besondere Verantwortung übernehmen. Einladende sind das Auswärtige Amt, die Ministerien des Innern und der Verteidi-gung. Veranstalter in diesem Jahr war das Auswärtige Amt in Kooperation mit dem Zentrum Internationale Friedenseinsätze (ZIF).

Deutschland beteiligt sich mit zivilem, polizeilichem und militärischem Personal an Einsätzen der Vereinten Nationen, der Europäischen Union, der OSZE, der NATO und anderer internationaler Organisationen. Die entsandten Expertinnen und Experten leisten Beiträge zur Konfliktprävention, Stabilisierung, Rechtsstaatsförderung, Sicherheitssektorreform, Wahlbeobachtung, Mediation sowie zum Schutz von Menschenrechten – und verdeutlichen so die Vielfalt der Aufgaben in internationa-len Missionen.

Jedes der drei beteiligten Ministerien zeichnet auf der Veranstaltung drei Personen aus, die sich durch besonderes Engagement in internationalen Friedenseinsätzen verdient gemacht haben. Am 11. Juni 2026 wurden im „Weltsaal“ des AA vor über 400 Gästen, darunter etlichen Bundestagsabge-ordneten, Peacekeeperinnen und Peacekeeper aus folgenden Missionen gewürdigt: in Armenien (EUMA), Bosnien und Herzegowina (EUFOR ALTHEA), den palästinensischen Autonomiege-bieten (EUBAM Rafah), Libanon (UNIFIL), der Republik Moldau (NATO Liaison Office in the Republic of Moldova), der Ukraine (EUAM), Südsudan (UNMISS) und Zypern (UNFICYP). Aktuell arbeiten 2.096 Deutsche in Einsätzen des internationalen Krisenmanagements: 1.865 Soldat:innen (10% Frauen), 146 zivile Expert:innen (43% Frauen), 85 Polizeibeamt:innen (25% Frauen).

Seit 2013 habe ich alle Feierstunden zum Tag der Peacekeeper / des Peacekeeping miterlebt. (Links zu meinen Berichten am Schluss) Mein Eindruck ist: In Deutschland gibt es keine andere regelmäßige Veranstaltung, bei der so viele Friedenspraktiker:innen verschiedener Professionen zusammenkommen. Überschattet wird die Erfolgsstory leider durch die Erfahrung, dass die Tagesmedien bisher praktisch nie darüber berichteten.

Berichte der Veranstalter

Auswärtiges Amt: Aufzeichnung der gesamten Feierstunde auf dem YouTube-Kanal des AA, https://www.youtube.com/watch?v=Gb709OM9wGc

Bundesinnenministerium: „Würdigung internationaler Friedenseinsätze“ https://www.bmi.bund.de/SharedDocs/kurzmeldungen/DE/2026/06/tag-des-peacekeeping-26.html

Bundesverteidigungsministerium: „Dienst deutscher Peacekeeperinnen und Peacekeeper bleibt unverzichtbar“ von Jörg Fleischer, https://www.bmvg.de/de/aktuelles/tag-peacekeeping-friedensengagement-6109188 , Programm, Kurzbiografien, Peacekeeping Fachtsheet des ZIF https://www.bmvg.de/resource/blob/6111344/084d8242095c78870ae8b4c7acb72684/programm-data.pdf

Zentrum für Internationale Friedenseinsätze (ZIF) https://www.zif-berlin.org/news/090626-tag-des-peacekeeping-2026-deutschland-wuerdigt-personal-internationalen

Umfassend berichtete der Deutscher Bundeswehrverband: „Peacekeeper in Berlin ausgezeichnet“ von Yann Bombeke, https://www.dbwv.de/aktuelle-themen/blickpunkt/beitrag/peacekeeper-in-berlin-ausgezeichnet

Begrüßung durch Dr. Johann Wadephul, MdB Bundesminister des Auswärtigen, Rede https://www.auswaertiges-amt.de/de/newsroom/2775008-2775008

Wie gut es wäre …“

Moin und herzlich willkommen im Auswärtigen Amt!

Lieber Christoph de Vries, meine sehr verehrten Damen und Herren,  und vor allen Dingen: liebe Peacekeeper!

Wie gut es wäre, wenn das Leid verschwindet,

wie gut es wäre, ohne einen Krieg,

wie gut es wäre, wären Wünsche echt,

wie gut es wäre, aber wird es nicht.“

Vielleicht haben Sie diese Worte heute bereits gelesen.

Sie stehen auf einer der Tafeln der Ausstellung im Foyer und wurden von einem jungen Ukrainer verfasst. Im Rahmen des “Poetry Projects” suchen und finden junge Menschen mit Fluchtgeschichte Worte, um ihre Erfahrungen in Gedichten auszudrücken.

Einige der Autoren sind heute bei uns. Seit 2016 entstanden tausende Texte. Jeder einzelne enthält die Geschichte einer individuellen Erfahrung der Entwurzelung, des Aufbruchs und des Lebens in der Fremde.

Oft sind diese Geschichten geprägt durch Krieg, durch Schmerz und Tod.

Meine Damen und Herren, wir haben uns entschlossen, beim diesjährigen Tag des Peacekeepings ausgewählte Texte dieses Projekts zu zeigen. Denn die Worte gewähren uns nicht nur Einblicke in die Erlebnisse und Gefühlswelt der Autoren. Sie zeigen uns vielmehr, in welcher Realität unser außenpolitisches Handeln zur Wirkung kommt.

Und wenn ich von „außenpolitischem Handeln“ spreche, dann ist das vielleicht etwas abstrakt.  Greifbar wird es, wenn wir am heutigen Tag des Peacekeepings die Menschen würdigen, die unserem außenpolitischen Handeln ein Gesicht verleihen. Das tun Sie ganz unterschiedlich, als Soldatinnen und Soldaten, als Polizistinnen und Polizisten, als zivile Beraterinnen und Berater. Zivile und militärische Expertise, Hand in Hand.

Liebe Preisträgerinnen und Preisträger, Sie arbeiten an den unterschiedlichsten Orten der Welt für ein gemeinsames Ziel: den Frieden. Ein Zustand, der den Regionen, in denen Sie tätig sind, oftmals fern ist.

Wir müssen uns aber gar nicht weltweit umschauen, um zu sehen, dass Frieden und Sicherheit keine Selbstverständlichkeiten sind. Wir sehen seit über vier Jahren den völkerrechtswidrigen Krieg Russlands gegen die Ukraine. Ein Krieg, der erbarmungslos durch das Putin-Regime gegen die Menschen der Ukraine geführt wird. Sie setzen sich, auch das seit über vier Jahren, heldenhaft zur Wehr. Und verteidigen ihre und unsere Sicherheit. Sie verteidigen Europa. Gerade die jüngsten Drohungen Russlands gegenüber Lettland zeigen das mit aller Deutlichkeit. Drohungen, die durch den russischen Vertreter im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen ausgesprochen wurden.

Ausgerechnet in dem Gremium, in dem die Staaten gemeinsam durch Diplomatie um Frieden ringen sollten, droht Russland unverhohlen einem NATO-Verbündeten mit Gewalt. Ich möchte es ganz klar sagen: Durch so ein Verhalten wird die Funktion des Sicherheitsrats ad absurdum geführt!

Meine Damen und Herren, sie wissen wir hätten uns gerne auch als nicht-ständiges Mitglied diesem Gebaren im Sicherheitsrat entgegengestellt. Sie wissen auch: wir waren in diesem intensiven Wettbewerb leider nicht erfolgreich.  Dass Deutschland nicht gewählt wurde, ist bedauerlich. Für uns, aber auch für die Vereinten Nationen. Natürlich sind wir mit Österreich und Portugal innerhalb der Europäischen Union auf das engste verbunden und werden uns eng abstimmen – für eine starke und entschiedene europäische Stimme im VN-Sicherheitsrat. Auch außerhalb des Sicherheitsrats haben wir eine starke Stimme und Einfluss. Und dieses Gewicht werden wir auch weiterhin einsetzen, um einen echten Beitrag dazu zu leisten, Krisen zu bewältigen, Konflikte zu lösen und Kriege zu beenden. Denn das sind die Herausforderungen, denen wir uns widmen müssen. In denen tatkräftiges Handeln gefordert ist.

Sie, unsere Peacekeeper, tun das! Sie stehen in verschiedenen internationalen Organisationen und ganz unterschiedlichen Missionen und Einsätzen für Frieden und Sicherheit ein. Und es ist Ihre Expertise, mit der Sie vor Ort einen Unterschied machen.

Vor Ort, das sind Staaten wie Kosovo, wo wir nicht nur seit über 20 Jahren einen NATO-Einsatz haben und mit deutschen Soldatinnen und Soldaten präsent sind.  Hier leisten auch unsere zivilen Peacekeeper als Berater, als Staatsanwälte und Forensiker einen Beitrag zur Stabilität der Region: Es sind Feldbüros der OSZE auf dem Westbalkan. Eine Blauhelmmission in Südsudan. EU- und NATO-Missionen in Irak. GSVP-Grenzbeobachtungsmissionen in Armenien und Georgien. Unterstützung der Republik Moldau bei der Abwehr russischer hybrider Bedrohungen. Und viele weitere Beiträge, in denen Sie, die deutschen Peacekeeper, Ihre Expertise einbringen.  Oft unter widrigsten Umständen und teils unter Einsatz Ihres eigenen Lebens.

Und die Erfahrungen, die Sie dort sammeln, das Wissen, das Sie sich dort aneignen, das bringen Sie auch wieder mit zurück nach Deutschland. In die verschiedenen Institutionen, in denen Sie tätig sind. Und sie können dort wichtige Impulse zur Verbesserung unserer Arbeit leisten. Unser Land profitiert damit in mehrfacher Hinsicht von ihrem Einsatz. Denn die zunehmende Verknüpfung der innen- und außenpolitischen Herausforderungen erfordert einen immer umfangreicheren Erfahrungshorizont. Ihr Beitrag wirkt nachhaltig. Im Ausland, und hier zuhause. Das stärkt auch die Wehrhaftigkeit unseres Landes.

Denn wir sehen in Ländern wie der Ukraine, dass Wehrhaftigkeit nicht nur das Militär betrifft. Sondern, dass eine Gesellschaft uns alle braucht, um wehrhaft, um resilient zu werden.

Wie gut es wäre, aber wird es nicht“, zitierte ich zu Beginn.

Meine Damen und Herren, diese Worte stehen für sich.

Sie sind für mich aber kein abschließendes Urteil.

Ich sehe sie als Aufforderung an uns alle.

Denn dann wird es vielleicht eines Tages heißen:

Wie gut es ist…“

Dafür will ich mich einsetzen und danke jedem, der mich, der uns darin unterstützt.

Aber insbesondere Ihnen, unseren Peacekeepern.

(AA) Laudatio und Ehrung durch Außenminister Dr. Johann Wadephulanschließend gemeinsam im Gespräch mit Armin Laschet, MdB, Vorsitzendem des Auswärtige Ausschusses und den drei Peacekeepern

Patricia Albermann, Strategic Communication Advisor im NATO Liaison Office in der Republik Moldau, sekundiert durch das ZIF.

Liebe Frau Albermann, seit 2024 leisten Sie beim NATO-Verbindungsbüro in der Republik Moldau einen wertvollen Beitrag zu Frieden und Sicherheit in Europa. Als Expertin für Außen- und Sicherheitspolitik setzen Sie sich mit großer Professionalität für strategische Kommunikation, den Umgang mit Desinformation und die Stärkung gesamtgesell-schaftlicher Resilienz ein. Mit Ihrer Erfahrung aus dem NATO-Hauptquartier in Brüssel und der EU-Delegation in den USA bringen Sie wertvolle Expertise in eine Region, in der sie dringend gebraucht wird.

Sie stärken die demokratische Widerstandskraft Moldaus. Besonders prägend war für Sie die Begleitung der Parlamentswahl.  Sie haben beschrieben, wie Ihnen dort erneut bewusst geworden ist, was für eine wichtige Errungenschaft die EU ist. Ich kann sagen: Diese Erfahrung, diesen Perspektivwechsel, den kenne ich von meinen Besuchen des Landes. Mit großem persönlichem Einsatz haben Sie Vertrauen aufgebaut, bringen Menschen zusammen und stärken so die Partnerschaft mit dem Land. Wichtig ist gerade im Ausland die Verbindung nach Hause. Es ist schön zu sehen, dass heute diesen Moment mit Ihrer Familie teilen.

Liebe Frau Albermann, in einer Zeit, in der Desinformation gezielt zur Destabilisierung von Demokratien eingesetzt wird und unsere Gesellschaften in Europa vor großen Herausforderungen stehen, ist Ihr Einsatz von besonderer Bedeutung. Es ist mir eine große Freude, Ihnen heute diese Auszeichnung zu überreichen. Herzlichen Glückwunsch!“

Vgl. die Studie „Hybride Bedrohungen – Neue Dimension für Friedenseinsätze“ von Monika Benkler und Philipp Schweers, Berlin 2025, https://www.zif-berlin.org/sites/zif-berlin.org/files/2025-09/ZIF%20Studie_Hybride%20Bedrohungen_Neue%20Dimension%20fuer%20Friedenseinsaetze.pdf . In diese Studie flossen insbesondere auch Erfahrungen in der Republik Moldau und der dortigen EU Partnership-Mission (EUPM) und ihrer EU Hybrid Rapid Response Teams ein. Die massiven russischen hybriden Angriffe im Umfeld der Wahlen wurden erfolgreich abgewehrt.

Thomas Hofmann, Head of Security and Health bei der EU Border Assistance Mission for the Rafah Crossing Point (EUBAM Rafah), sekundiert durch das ZIF.

Lieber Herr Hofmann, seit 25 Jahren stellen Sie Ihr Wissen, Ihre Erfahrung und Ihr Engagement in den Dienst von Frieden und Sicherheit. Heute darf ich Ihnen dafür meinen Dank aussprechen.

Seit 2025 sind Sie Sicherheitschef bei der EU-Mission in Rafah.  Ihre Arbeit baut auf einem außergewöhnlichen Erfahrungsschatz auf. Dazu zählen Einsätze im Rahmen der OSZE, bei EUPOL COPPS und bei EULEX im Kosovo. Sie verantworten die Sicherheit des Missionspersonals und schaffen dadurch in einem kritischen Umfeld die Voraussetzung dafür, dass die Mission überhaupt agieren kann.

Ihr Beispiel verdeutlicht den unverzichtbaren Wert ziviler Expertise bei der Friedenssicherung.  So haben Sie maßgeblich zur Wiedereröffnung des Grenzübergangs in Rafah beigetragen.  Dazu, dass die Menschen in Gaza Zugang zu medizinischer Behandlung erhalten. Ich kann mir vorstellen, dass diese Aufgabe eine der schwersten Ihrer Laufbahn war und ist.  Doch auch nach 25 Jahren ist Ihre Motivation ungebrochen.  Die Vielfalt der Aufgaben, die unterschiedlichen Herausforderungen und die Wertschätzung, die Sie bei Ihrer Arbeit erfahren, treiben Sie immer wieder aufs Neue an. Kein Einsatz gleicht dem anderen, haben Sie gesagt.

Umso wichtiger sind die Menschen, die Ihnen über viele Jahre hinweg Halt geben. Dazu gehört Ihre Partnerin, die Sie seit langem auf Ihrem Weg begleitet.

Lieber Herr Hofmann, Ihr Einsatz steht für Erfahrung, Verlässlichkeit und die Bereitschaft, Verantwortung für andere zu übernehmen. Mit großer Wertschätzung darf ich Ihnen nun diese Auszeichnung überreichen. Herzlichen Glückwunsch!“

Thomas Hoffmann analysiert laufend die Sicherheitslage und koordiniert Maßnahmen sowie operative Abläufe eng mit den zuständigen israelischen Behörden, internationalen Organisationen sowie den im Grenzbereich eingebundenen palästinensischen Ansprechpartner:innen. Der Senior Security Adviser verfügt über 25 Jahre internationaler Berufserfahrung in internationalen Organisationen und Missionen im Nahen Osten (Gaza, Westjordanland, Israel), Georgien, Türkei, im Kontext der Ukraine, Westbalkan, Afghanistan, Algerien.

Thomas Körner, Head of Unit – International Crimes Legal Unit, EU Advisory Mission (EUAM) Ukraine seit 2023, sekundiert durch das ZIF

Lieber Herr Körner,  seit 2023 unterstützen Sie in der EU-Beratungsmission EUAM die Ukraine bei der Verfolgung internationaler Verbrechen im laufenden Kriegsgeschehen. Die Arbeit der ukrainischen Behörden setzt dabei weltweit neue Maßstäbe. Dies, sowie Ihre 12-jährige Tätigkeit am internationalen Strafgerichtshof in Den Haag zuvor, hat Sie zu einem überzeugten Verfechter des Völkerrechts gemacht. Und seit letztem Jahr haben Sie die Leitung der Legal Unit der Mission übernommen.

Wo Recht täglich gebrochen wird, da braucht es Menschen, die es verteidigen. Sie, Herr Körner, engagieren sich mit hoher Fachkenntnis und persönlichem Mut in einem Umfeld von Krieg, Unsicherheit und grausamsten Verbrechen. Ich selbst war dieses Jahr zum vierten Jahrestag des Massakers von Butscha in der Ukraine. Dort konnte ich die deutsche, übrigens auch personelle, Beteiligung an einem Sondertribunal zur Aufarbeitung der russischen Verbrechen ankündigen.  Das knüpft auch an Ihre wichtige Arbeit an.

Trotz aller Herausforderungen verlieren Sie nie den festen Glauben an die Bedeutung Ihrer Arbeit. Wenn Sie darüber berichten, sprechen Sie über die beeindruckende Stärke der Zivilgesellschaft und über diejenigen, die unter schwierigsten Umständen an Recht und Gerechtigkeit festhalten.

Fern von zu Hause bildet die Verbundenheit zu Ihrer Familie ein wichtiges Fundament. Schön, dass Sie die nächsten Tage hier in Berlin mit Ihren Eltern verbringen können, die wir ebenso hier herzlich willkommen heißen.

Ihr Einsatz zeigt, dass hinter den großen Begriffen Recht, Gerechtigkeit und Rechtsstaatlichkeit am Ende immer Menschen und Namen stehen.  Für Ihr Engagement überreiche ich Ihnen nun diese Auszeichnung. Herzlichen Glückwunsch!“

Bei der strafrechtlichen Aufarbeitung schwerster Völkerrechtsverbrechen geht es um Kriegsver-brechen, Völkermord, Verbrechen gegen die Menschlichkeit sowie das Verbrechen der Aggression. Dabei arbeitet Thomas Körner eng mit regionalen Staatsanwaltschaften sowie der zentralen Generalstaatsanwaltschaft in Kyjiw zusammen, unterstützt sie fachlich und engagiert sich in der Aus- und Fortbildung.

(BMI) Ehrung durch den Parlamentarischer Staatssekretär Christoph de Vries, MdB anschließend gemeinsam im Gespräch mit Detlef Seif, MdB, Mitglied des Innenausschusses, und den drei Peacekeepern (aus dem BMI-Artikel)

Polizeihauptkommissarin Marion Palm-Eggert

Marion Palm-Eggert war von September 2024 bis März 2026 im Hauptquartier der UN-Mission in Südsudan (UNMISS) in Juba im Einsatz. Als Executive Officer im Frontoffice des Police Commissioner fungierte sie als zentrale Schnittstelle, Beraterin und „force multiplier“ bei der Mandatsumsetzung. Sie war dabei auch für die Abstimmung zwischen UN-Polizei UNPOL, den militärischen Komponenten und den zivilen Sektionen der Mission sowie mit externen Partnern wie nationalen Behörden zuständig. Ebenso gehörte die Vor- und Aufbereitung von Briefings, Reden oder Reports und Lageinformationen zu ihrem Aufgabenbereich.
Von 2019 bis 2024 war Marion Palm-Eggert Angehörige der Missionsbetreuung der AG Internationale Polizeimissionen (IPM) im Bundespolizeipräsidium. Seit September 2024 ist sie zudem für das Landesamt für Ausbildung, Fortbildung und Personalangelegenheiten der Polizei Nordrhein-Westfalen als Trainerin für Auslandsmissionen tätig.“

Der Staatssekretär fragt Marion Palm-Eggert auch nach ihrem Engagement im Rahmen von „Lachen Helfen e.V.“, der Initiative von Soldaten und Polizisten in Kriegs- und Krisengebieten: Die Polizistin unterstützte das Projekt „Confident Children out of Conflict“ mit dem Schwerpunkt Unterstützung eines Waisenhauses in der Region. Sie koordinierte und realisierte u.a. die Sanierung von Sanitäranlagen, den Anschluss an Wasserversorgung, den Bau von Spielgeräten. (Ich durfte diese tolle Initiative von 2008 bis 2026 im erweiterten Vorstand unterstützen. https://domainhafen.org/category/kriseneinsaetze/ )

Polizeihauptkommissar Volker Pusch

Volker Pusch arbeitete als Police Sector Commander bei der UN Peacekeeping Force in Cyprus. Nach seinem Einstieg als Patrol Officer bekam er sehr schnell die Führungsverantwortung im Sektor 2 in Nikosia übertragen. In dieser Funktion stärkte er maßgeblich die Zusammenarbeit zwischen Polizei und Militär, initiierte gemeinsame Streifen und verbesserte Sicherheit, Kommunikation und Einsatzbewältigung nachhaltig. Zudem integrierte er erstmals UN-Polizeikräfte in eine internationale „Mission Ready Exercise“ in England und förderte so die komponentenübergreifende Einsatzvorbereitung.

Internationale Kooperation bedeutete für ihn im Einsatz auch, mit Partnerinnen und Partnern, Kolleginnen und Kollegen aus 15 Nationen erfolgreich zusammenzuarbeiten und damit auch die eigenen interkulturellen Kompetenzen zu stärken. Aufgrund seiner positiven Einsatzerfahrungen kann er sich gut vorstellen, erneut in eine internationale Verwendung zu gehen, um weitere Erfahrungen zu sammeln und die deutsche Polizei auf internationaler Ebene zu vertreten.
Seit seiner Rückkehr ist Volker Pusch wieder als Dienstgruppenleiter bei der Verkehrsdirektion Koblenz eingesetzt und bringt dort seine Auslandserfahrungen ein.“

Dr. Markus Ritter, Präsident einer Bundespolizeidirektion a.D.

Präsident einer Bundespolizeidirektion a.D. Dr. Markus Ritter hat als Head of Mission ab Februar 2023 bis zum Eintritt in den Ruhestand im Februar 2026 die EU-Mission in Armenien (EUMA) aufgebaut und geleitet. Sie umfasst mittlerweile 225 internationale und nationale Mitarbeitende. Zuvor war er Präsident der Bundespolizeidirektion Stuttgart in Böblingen.
Im Laufe seiner internationalen Laufbahn wirkte er dreimal maßgeblich am Aufbau von Missionen im Rahmen der Gemeinsamen Sicherheits- und Verteidigungspolitik (GSVP) der Europäischen Union mit: neben der EUMA (2023 bis 2026) bereits 2017 bis 2019 als Head of Mission der EU Advisory Mission Iraq (EUAM) sowie 2012/2013 als Head of Operations bei der EU Aviation Security Mission im Südsudan (EUAVSEC). Weitere internationale Verwendungen führten ihn als Leiter des German Police Project Teams nach Afghanistan, als Chief of Staff zur UNOMIG nach Georgien sowie als Assistant Commissioner zur UNMIK-Polizei in den Kosovo.
Seine polizeiliche Laufbahn begann er im mittleren Dienst der Schutzpolizei Baden-Württemberg. Nach einem Jurastudium und Referendariat in Heidelberg sowie einem Magisterstudium in Speyer wechselte er 1996 in den höheren Dienst des Bundesgrenzschutzes, wo er verschiedene Führungsfunktionen unter anderem in Bad Bergzabern, am Flughafen Frankfurt am Main, in Koblenz und Kaiserslautern wahrnahm.“

Polizeioberkommissarin Stephanie Königs, UNMISS Patrol Team Leader (Grevenbroich/ NRW), wurde laut PStS de Vries als erste deutsche Polizistin am 5. Juni von UN-Generalsekretär Guterres als „UN Woman Police Officer o the Year“ ausgezeichnet. ( https://www.bmi.bund.de/SharedDocs/kurzmeldungen/DE/2026/06/un-police-woman-year.html )

(BMVg) Laudatio und Ehrung durch den Parlamentarischen im BMVg, Staatssekretär Sebastian Hartmann, MdB, anschließend im Gespräch mit Diana Herbstreuth, MdB, Mitglied des Verteidigungsausschusses, und den Peacekeepern (aus dem BMVg-Artikel)

Oberstleutnant Nancy Wübbenhorst, Militärbeobachterin

Nancy Wübbenhorst war 2021 und von 2023 bis 2025 als Militärbeobachterin bei UNMISS im Südsudan eingesetzt. In dem volatilen Umfeld lagen ihre Schwerpunkte auf Patrouillenführung, dies unter konsequenter Einbindung der Genderperspektive zum Schutz der Zivilbevölkerung. Dazu zählte auch der Schutz vor konfliktbedingter sexueller Gewalt. Weiter lag ihr Fokus auf sicherheits-relevanten Analysen zur Unterstützung von Wahlprozessen. Wübbenhorst war 2001 unmittelbar nach der vollständigen Öffnung der Bundeswehr für Frauen in die Streitkräfte eingetreten und sammelte viel Einsatzerfahrung.

Hartmann hob in seiner Laudatio für Wübbenhorst hervor, in einem der weltweit fragilsten Länder der Welt, dem Südsudan, sei sie am Alltag der lokalen Bevölkerung stets nah dran gewesen. Was sie im Austausch vor Ort bei zahlreichen Patrouillen in Erfahrung bringen konnte, habe sie zu Beob-achtungen und Analysen aufbereitet. Sie sei „als Auge und Ohr von UNMISS“ tätig gewesen.

Wübbenhorst betonte, sie sei bewusst mehrmals in den Einsatz gegangen. Bereits bei ihrem ersten Einsatz im Südsudan habe sie gemerkt, dass die Situation dort außerordentlich komplex gewesen sei. Ein Aufenthalt habe daher nicht gereicht. Wübbenhorsts zentrale Erfahrung vor Ort sei gewe-sen: Sie habe im Einsatzland mit allen zusammenarbeiten müssen. „Ohne Sicherheit ist alles nichts“, bekannte die Laureatin. Sie erinnerte sich beispielsweise daran, als sie Transporte begleiten musste. Dabei habe sie wichtige Erkenntnisse fürs Lagebild gewonnen. Ihr Einsatz als Peacekee-perin im Südsudan habe sie sehr ausgefüllt, bekannte Wübbenhorst. Bei der Fortführung des deutschen Engagements dürfe nicht nachgelassen werden. Keine Struktur funktioniere ohne Sicherheit.“

Nancy Wübbenhorst war insgesamt zweieinhalb Jahre im Südsudan im Einsatz und auch in Mali. Im Juni 2024 erschien auf https://www.lachen-helfen.de/2024/06/nile-model-secondary-school-dschuba-suedsudan/ sehr informativer Bericht über das Engagement von Nancy Wübbenhorst und ihren UN-Kameradinnen für die Beseitigung der Benachteiligung von Mädchen (Nil-Musterschule Dschuba). „Lachen Helfen“ unterstütze verschiedene Einzelmaßnahmen an der Modell-Schule.

Zu Militärbeobachtern allgemein (Auszug aus meiner Festrede beim Appell zum 25-jährigen Bestehen des UN-Ausbildungszentrums der Bundeswehr am 21.09.2024): Militärbeobachter „überwachen Waffenstillstände, halten Kontakt zu allen Konfliktparteien, sammeln umfassend Informationen für das Lagebild der Missionsführung. Sie sind unparteiisch, unbewaffnet (höchstens eine Pistole zum Selbstschutz) und interkulturell kompetent. Mit ihrem kommunikativen und diplomatischen Geschick durchstehen sie Konfliktsituationen und können gelegentlich auch Konflikte schlichten. Als einzige Deutsche agieren sie in kleinen multinationalen Teams, fernab von Sanitätsstationen, geschweige einem „deutschen Kreiskrankenhaus“, in konfliktträchtigem Umfeld und weitgehend auf sich gestellt. (Deshalb durchlaufen die Lehrgangsteilnehmer auch eine erweiterte Sanitätsausbildung.) Solche Militärbeobachter sind eine Hochwertfähigkeit, regelrecht eine andere Art von Spezialkräften – „Peacekeeping Spezialkräfte“. Deutschland ist das einzige Land weltweit, das Train-the-Trainer-Lehrgänge für Militärbeobachter anbietet.

Der Frauenanteil bei Militärbeobachtern liegt bei einem niedrig-einstelligen Prozentsatz. Die Bundesregierung bot inzwischen allen Nationen zwischenzeitlich viermal die kostenlose Teilnahme von weiblichen Offizieren am Militärbeobachter-Lehrgang in Hammelburg an. Das internationale Echo war bestens.“ ( https://domainhafen.org/category/kriseneinsaetze/page/3/ )

Hauptbootsmann Christopher Thies

Thies war im Naval Equipment and Training Centre, Special Assistant 2 (NETCSA2), bei UNIFIL (UN Interim Force in Lebanon). Er wurde in dieser Funktion von Februar bis Mai 2025 als Ausbilder der libanesischen Marine in Schiffstechnik, Schadensabwehr und Schiffssicherheit eingesetzt. Seine Aufgaben umfassten die Entwicklung und Durchführung von Trainings, die Evaluation von Besatzungen der libanesischen Marine und die Wartung technischer Ausrüstung. Dazu gehörte auch die Durchführung von Inspektionen zur Bekämpfung von Schmuggel.

Hartmann unterstrich, mit seiner Expertise habe Thies dazu beigetragen, die Fähigkeiten der libanesischen Marine zu stärken, damit die Seegrenzen des Libanon zu schützen und die maritime Sicherheit im Mittelmeer zu erhöhen. Bei der Entwicklung und Durchführung von Trainings, der Evaluation von Besatzungen und der Wartung technischer Ausrüstung habe seine Arbeit mit herausragender Qualität überzeugt.

Thies erinnerte sich gut daran, als der UNIFIL-Einsatz im November 2025 evakuiert werden musste. Das habe in die Bewältigung der Aufgaben vor Ort, wie Thies sich ausdrückte, „ein großes Loch“ gerissen. Dass er und seine Kameradinnen und Kameraden diese Herausforderung gemeistert hätten, sei für ihn beeindruckend gewesen. Den gemeinsamen Alltag mit den Libanesinnen und Libanesen beschrieb er als ein „super Miteinander“, welches von Freundlichkeit und Herzlichkeit geprägt gewesen sei. Es gelte, für die Menschen im Libanon auch weiterhin das Beste herauszuholen.“

Hauptfeldwebel Alexander Ebel

Ebel war S6-Feldwebel bei EUFOR Althea (European Union Force in Bosnia and Herzegovina). Er war dort von Mai bis Oktober 2025 für die Sicherstellung der Einsatzbereitschaft und Funktionsfähigkeit der gesamten IT- und Fernmeldeinfrastruktur verantwortlich. Zusätzlich erstellte er ein IT-Konzept samt Analyse, Planung und Ausarbeitung der IT-Strukturen im Einsatzraum. Dabei ging es um die nachhaltige Optimierung der IT-Organisation und Führungsfähigkeit vor Ort.

Hartmann stellte in seiner Laudatio für Ebel heraus: Mit seiner sorgfältigen Analyse, der präzisen Planung und der Ausarbeitung von IT-Strukturen, kombiniert mit der nachhaltigen Optimierung der IT-Organisation vor Ort, habe Ebel dazu beigetragen, die gesamte Mission effizienter und effektiver zu gestalten. Ebel habe als erfahrener Informationstechniker wesentlich zum Erfolg des Einsatzes EUFOR Althea beigetragen.

Ebel sagte, er habe auch bei EUFOR Althea einmal mehr die Erfahrung gemacht: „Ohne IT läuft gar nichts.“ Jeder – ob in der Heimat oder im Einsatz – habe mit IT zu tun. Der Wert der IT werde erst erkannt, wenn sie nicht funktioniere. IT sei wie ein Nervensystem. Es sei nicht zu sehen, aber wenn es nicht funktioniere, gebe es ein Problem.“  

Abschließende Bemerkung

Musikalisch begleitet wurde die Feierstunde vom temperamentvollen European Union Youth Orchesta. Unter den Gästen waren auffällig viele jüngere Menschen. Das ZIF hatte im Vorfeld Gruppen von Studierenden, Schülern und Foren angesprochen. Der Beifall für die geehrten Peacekeeperinnen & Peacekeeper war immer wieder ausgesprochen kräftig und herzlich.

Eine Freude und ein Gewinn gerade bei dieser Veranstaltung sind die vielen, vielen Wiederbegeg-nungen am Rande – und die spannenden Neubegegnungen.

Wie in jedem Jahr wurden wieder Peacekeeper:innen in Zivil und verschiedenen Uniformen vorgestellt und geehrt, die durch ihre fachliche und interkulturelle Kompetenz, Menschen- und Lösungsorientierung, Motivation und Humor überzeugten. Friedenspraktiker:innen, die aufgrund ihrer Einsatzerfahrung belegen, wie dringend notwendig und sinnvoll deutsche Beiträge zu interna-tionalen Friedenseinsätzen sind. Eine klare Botschaft gegen den Trend, über den notwendigen Nachholbedarf bei der Landes- und Bündnisverteidigung Krisenprävention und internationales Krisenmanagement aus den Augen zu verlieren und sich aus internationaler (Mit-)Verantwortung zu verdrücken. Gerade in Zeiten düsterer Großtrends sind solche Friedenspraktiker:innen Mutmacher, ja Hoffnungsträgerinnen.

Zum International Day of UN-Peacekeppers am 29. Mai berichtete SIPRI, dass die Zahl der UN-Blauhelme 2025 auf dem niedrigsten Stand seit 25 Jahren liegt. Innerhalb von zehn Jahren ist ihre Personalstärke um 49% geschrumpft, vor allem wegen mangelnder Finanzierung und politischer Blockaden. Auch Deutschland liegt da voll im Trend: Im März lag die Bundesrepublik bei den Truppenstellern von UN-Missionen an 42. Stelle, bei den entsandten Polizisten mit sieben (!) an 53. Stelle. Gewarnt wird: „Wenn die Entwicklung so weitergeht, könnte es zu einer dramatischen Schwächung der multilateralen Konfliktbewältigung kommen.“ (dpa 25.05.2026) https://www.sipri.org/sites/default/files/2026-05/fs_2605_mpo_2026.pdf

Meine Berichte zu den Peacekeeper-Tagen 2013-2019, 2022-2024 (bilderreiche Posts auf www.facebook.com/winfried.achtwei )

– 2025, 26.6. Unterzeichnung der VN-Charta vor 80 Jahren auf Facebook, 2.6 Tag des Peacekeeping

2024, https://domainhafen.org/category/kriseneinsaetze/page/4/

2023 „Frauen, Frieden, Sicherheit“ (und wie es mit dem Tag des Peacekeepers 2011-13 anfing), https://domainhafen.org/category/kriseneinsaetze/page/6/

2022, Friedens- und Kriseneinsätze bleiben unverzichtbar! VERLÄSSLICH GEMEINSAM für Frieden in Krisenländern. Feierstunde zum Tag des Peacekeeping 2022,

– 2020 wg. Pandemie ausgefallen; 2021 nur virtuell + in reduzier Form

2019, www.nachwei.de/index.php?module=articles&func=display&aid=1590

– 2018, „Keine Floskel, sondern Praxis: Einsatz für den Frieden – gemeinsam“, www.nachtwei.de/index.php?module=articles&func=display&aid=1532 , (64.190 Aufrufe bis 14.6.2026)

2017 Peacekeeping und vernetztes Handeln mit Gesicht, mit Gastredner Wole Soyinka, nigerianischer Literaturnobelpreisträger von 1986; http://nachtwei.de/index.php?module=articles&func=display&aid=1504 (71.520 Aufrufe bis 14.6.2026)

– 2016, „Internationale Verantwortung – praktisch und mit Leidenschaft“, http://nachtwei.de/index.php?module=articles&func=display&aid=1402 , http://www.dgvn.de/meldung/tag-des-peacekeepers-2016/

2015, Starke Frauen, sehr gute Ministerreden – aber wieder fast kein Medienecho! http://nachtwei.de/index.php?module=articles&func=display&aid=1359 (62.344 Aufrufe bis 14.6.2026)

2014, Internationale Verantwortung ganz praktisch, http://nachtwei.de/index.php?module=articles&func=display&aid=1294 (129.305 Aufrufe 14.6.2026)

2013 Gelungene Premiere: Drei Bundesminister ehren erstmalig deutsche Peacekeeper in Uniformen und Zivil, http://nachtwei.de/index.php?module=articles&func=display&aid=1220 , auch in Denkwürdigkeiten der Politisch-Militärischen Gesellschaft Nr. 86) ADLAS Magazin für Außen- und Sicherheitspolitik 3/2013, „Unauffällige Premiere“, www.adlasmagazin.files.wordpress.com/2013/09/adlas-03_2013.pdf

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